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Bronzene Beil

Am 20.September 1991 wurde unserer Wehr als erste im Amt Kellinghusen-Land das Leistungsabzeichen „Bronzene Beil“ übergeben.


Wehrführer Gunther Fentler begrüßt die Gäste, die Prüfungskommision sowie die aktiven Kameraden.


Zur Leistungsbewertung ist die
Feuerwehr Hennstedt angetreten.


Der Wehrführer übergibt das Kommando an den Vorsitzenden der Prüfungskommision.


Nach einigen Begrüßungsworten übergab Wehrführer Gunther Fentler das Kommando an den Vorsitzenden der Prüfungskommision. Dieser gab einige Erklärungen zum Ablauf der Prüfung und wünschte der Wehr alles Gute für diese Leistungsprüfung.


Als erstes stand das Marschieren auf der Prüfungsliste. Es ging vom Gerätehaus die Schulstraße entlang, dann eine Kurve und zurück zum Gerätehaus.


Unterwegs mußte mehrfach gehalten werden. Die Kameraden hielten den Gleichschritt sehr gut ein. Das überzeugte auch die Prüfungskommision.


Danach ging es zum praktischen Teil der Prüfung. Die Wehr tritt an, um ihre praktischen Kenntnisse unter Beweis zu stellen.



In Einsatzuniformen angetreten wurden die Kameraden von den Prüfern begutachtet.


Es wurde genau darauf geachtet, daß die Einsatzschutzkleidung ordnungsgemäß getragen wurde.


Der Sicherheitsbeauftragte Hans-Otto Thode berichtet über die Aufgaben seiner Person in der Wehr.



Mit der Rettungsleine mußten Stiche und Knoten gezeigt werden. Diese sind in Einsätzen sehr wichtig und müssen schnell sowie sicher ausgeführt werden.


Hier versucht sich Thorsten Bade an einem Knoten. Auch bei diesem Teil der Prüfung glänzten die Kameraden und konnten den gestellten Anforderungen gerecht werden.


Der stellvertretende Wehrführer Hans Heinrich Schlüter beschreibt das Gebäude für die Einsatzübung: Das Gebäude der Raiffeisenbank.


Die Prüfer und die Hennstedter Einwohner begaben sich in die Dorfmitte zum Gebäude der Raiffeisenbank. Kurze Zeit später ertönte die Sirene und die Kameraden rückten aus. Ein wesentlicher Bestandteil der Prüfung war diese Einsatzübung, die auf dem Gelände der Raiffeisenbank in der Dorfmitte gefahren wurde.


„Wasser marsch!“ Aus allen Rohren wurde mit Wasser gegen den Brand vorgegangen.


Weiter kamen zum Einsatz: Die Motorsäge
zum zersägen von Baumstämmen und das Stromagregat lieferte Strom für den
aufgebauten Lichtmast.


Leider ohne Foto: Im Innenangriff kamen
unsere Atemschutzgeräte zum Einsatz.


Bei diesem Teil der Prüfung konnten die Kameraden zeigen, ob das vorhandene Wissen auch in der Praxis umgesetzt werden konnte. Sehr schnell hieß es „Wasser marsch!“ aus dem ersten Rohr, eine verletzte Person wurde schnell gefunden und gerettet.


Schläuche werden über die Thönsheider
Straße gelegt, die Wasserversorgung ist
durch einen Hydranten gesichert.


Der Einsatzort bei der heute nicht mehr vorhandenen Fahrzeugwaage. Mit Wasser
wurde nicht gespart.


Eine Schlauchbrücke wurde über die
Thönsheider Straße errichtet, um den
Verkehr nicht zu sehr zu belasten.


Die Prüfung begann um 17:30 Uhr. Dann endlich gegen 20 Uhr konnte Wehrführer Gunther Fentler die Urkunde sowie das bronzene Beil in Empfang nehmen. Die Prüfung wurde mit sehr guten Noten bestanden. Und vielleicht schafft die Feuerwehr Hennstedt ja noch mal das Leistungsabzeichen in Silber...


Das neue Löschfahrzeug, erst vor
wenigen Monaten der Wehr
übergeben, kam zum Einsatz.


Kreisbrandmeister Karl Arthur Becker
verliest den Text auf der Urkunde.


Dann endlich kann Wehrführer Gunther
Fentler die Ukunde und das bronzene
Beil in Empfang nehmen.


© Freiwillige Feuerwehr Hennstedt
Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein